Herausnehmbare Prothesen oder Zahnimplantate?

ETH Dental

Wenn Patienten über einen längeren Zeitraum Vollprothesen oder herausnehmbare Teilprothesen getragen haben, beginnen sie häufig darüber nachzudenken und zu recherchieren, ob eine festsitzende Behandlungsoption für sie geeignet sein könnte. Viele Patienten berichten, dass herausnehmbare Teilprothesen ihre Bedürfnisse anfangs teilweise erfüllt haben, im Laufe der Zeit jedoch Probleme hinsichtlich Komfort, Stabilität sowie der langfristigen Mund und Zahngesundheit aufgetreten sind. Aus diesem Grund wird im Internet häufig nach Möglichkeiten für den Wechsel von herausnehmbaren Teil oder Vollprothesen zu implantatgetragenem festsitzendem Zahnersatz gesucht.

Im Folgenden möchte ich erläutern, worauf Patienten beim Wechsel von einer herausnehmbaren Teilprothese zu einem implantatgetragenen festsitzenden Zahnersatz achten sollten. Dabei werde ich erklären, warum sich viele Patienten für diesen Wechsel entscheiden, wie der Behandlungsablauf normalerweise aussieht, wie Kieferknochen, Kieferhöhlen und Weichgewebe hinsichtlich ihrer Eignung für die Behandlung beurteilt werden und was Patienten während des Übergangs von einem herausnehmbaren zu einem festsitzenden Zahnersatz erwartet. Wenn Sie diese Aspekte kennen, können Sie die Ihnen angebotenen Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt fundierter und sicherer beurteilen.

Unabhängig davon, ob Sie mit dem Komfort Ihrer herausnehmbaren Teil oder Vollprothese unzufrieden sind, Schwierigkeiten beim Essen oder Sprechen haben, mehrere Zähne verloren haben oder sich über implantatgetragenen festsitzenden Zahnersatz informieren: Die richtige Behandlungsentscheidung sollte nicht ausschließlich auf Informationen aus dem Internet oder Empfehlungen anderer Personen beruhen. Sie sollte nach einer ausführlichen klinischen Untersuchung durch einen erfahrenen Zahnarzt getroffen werden.

Meine persönliche Empfehlung ist, dass Patienten, bei denen eine umfassende prothetische Behandlung geplant ist, nach Möglichkeit sowohl von einem Spezialisten für Prothetik als auch von einem Mund , Kiefer und Gesichtschirurgen gemeinsam beurteilt werden. Eine erfolgreiche Implantatbehandlung hängt nicht nur von der korrekten Positionierung des Implantats ab, sondern ebenso von einer sorgfältigen Planung, einem geeigneten prothetischen Design, einer gesunden Okklusion und der Berücksichtigung der langfristigen Funktion. Jeder Patient unterscheidet sich hinsichtlich Mundhygiene, Zahnfleischtyp, Zustand der vorhandenen Zähne, früherer Restaurationen, Knochenangebot, ästhetischer Erwartungen, Kaugewohnheiten und funktioneller Bedürfnisse. Darüber hinaus müssen Gewohnheiten wie Zähnepressen oder Zähneknirschen (Bruxismus), ein im Laufe der Zeit entstandener Verlust der vertikalen Dimension sowie dessen Auswirkungen auf Ästhetik, Sprache (Phonation) und Kaufunktion bei der Behandlungsplanung berücksichtigt werden.

Das Ziel einer implantatgetragenen festsitzenden prothetischen Versorgung besteht daher nicht lediglich darin, fehlende Zähne zu ersetzen. Vielmehr soll unter gemeinsamer Berücksichtigung von Ästhetik, Funktion, biologischen Faktoren und langfristiger Haltbarkeit die für den jeweiligen Patienten am besten geeignete Behandlung geplant werden. Meiner Ansicht nach ist die Umsetzung dieses Ansatzes durch ein erfahrenes multidisziplinäres Team einer der wichtigsten Faktoren für den langfristigen Behandlungserfolg.

Ist der Wechsel von einer herausnehmbaren Prothese zu einem implantatgetragenen festsitzenden Zahnersatz möglich?

Die kurze Antwort lautet: Ja. Wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, können viele Patienten mit einer herausnehmbaren Teilprothese oder in bestimmten Fällen auch mit einer Vollprothese zu einer implantatgetragenen festsitzenden Versorgung wechseln.

Das Grundprinzip einer Implantatbehandlung besteht darin, dass in den Kieferknochen eingesetzte Titanimplantate die Funktion natürlicher Zahnwurzeln übernehmen und anschließend ein festsitzender Zahnersatz auf diesen Implantaten befestigt wird. Anders als bei herausnehmbaren Systemen wird der Zahnersatz durch den Kieferknochen abgestützt und kann dadurch eine Kaufunktion und einen alltäglichen Tragekomfort ermöglichen, die natürlichen Zähnen deutlich näherkommen.

Dabei muss jedoch ein wichtiger Punkt berücksichtigt werden: Nicht jeder Patient, der eine herausnehmbare Prothese trägt, ist automatisch ein geeigneter Kandidat für eine Implantatbehandlung. Ebenso bedeutet das langjährige Tragen einer herausnehmbaren Prothese nicht zwangsläufig, dass eine Implantatbehandlung nicht mehr möglich ist.

Die Eignung für eine Implantatbehandlung wird anhand verschiedener Faktoren beurteilt. Dazu gehören unter anderem Volumen und Dichte des Kieferknochens, die Gesundheit des Zahnfleisches, der Zustand der verbliebenen natürlichen Zähne, der allgemeine Gesundheitszustand, eingenommene Medikamente, Rauchgewohnheiten sowie Zähnepressen oder Zähneknirschen (Bruxismus).

Allgemeine Informationen aus dem Internet oder die Erfahrungen anderer Patienten reichen daher nicht aus, um die für Sie richtige Behandlungsmethode festzulegen. Eine Implantatbehandlung muss individuell für jeden Patienten geplant werden.

Der erste Schritt einer sorgfältigen Planung ist eine ausführliche klinische Untersuchung. Dabei wird nicht nur die Anzahl der fehlenden Zähne berücksichtigt. Auch die Bisssituation, der Zustand vorhandener Prothesen, ästhetische Erwartungen, Kaufunktion und Mundhygiene werden gemeinsam beurteilt. Anschließend werden mithilfe einer Panorama Röntgenaufnahme und in vielen Fällen einer dreidimensionalen dentalen Volumentomographie (CBCT/DVT) das Volumen und die Dichte des Kieferknochens sowie seine Eignung für die Implantation detailliert untersucht.

Manche Patienten denken: „Ich trage seit Jahren eine herausnehmbare Prothese, deshalb kann ich keine Implantate mehr bekommen“ oder „Mir wurde gesagt, dass ich Knochenabbau habe, deshalb ist es für mich zu spät.“ Dank moderner chirurgischer Verfahren können jedoch bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen wie ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift durchgeführt werden, sodass bei vielen Patienten dennoch eine erfolgreiche Implantatbehandlung möglich sein kann. Eine solche Entscheidung kann selbstverständlich erst nach einer ausführlichen klinischen Untersuchung getroffen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Wechsel von einer herausnehmbaren Prothese zu einem implantatgetragenen festsitzenden Zahnersatz für viele Patienten möglich sein kann. Die entscheidende Frage lautet jedoch nicht „Können Implantate eingesetzt werden?“, sondern vielmehr „Ist eine Implantatbehandlung für Sie die richtige Behandlungsoption?“ Diese Frage kann nur durch eine umfassende Untersuchung und eine individuell erstellte Behandlungsplanung durch ein erfahrenes Team beantwortet werden.

Warum denken Patienten im Laufe der Zeit über einen Austausch ihrer herausnehmbaren Prothese nach?

Herausnehmbare Teilprothesen werden seit vielen Jahren sicher und erfolgreich als gut zugängliche Behandlungsmöglichkeit zum Ersatz eines oder mehrerer fehlender Zähne eingesetzt. Bei geeigneter Patientenauswahl können sie sowohl funktionell als auch ästhetisch zufriedenstellende Ergebnisse erzielen.

Manche Patienten stellen jedoch nach einigen Monaten oder Jahren fest, dass ihre herausnehmbare Prothese nicht mehr denselben Komfort bietet wie zu Beginn. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Prothese versagt hat. Häufig handelt es sich vielmehr um eine erwartbare Folge natürlicher biologischer Veränderungen, die im Laufe der Zeit im Mund stattfinden.

Nach einer Zahnextraktion kann ein Verlust an Kieferknochenvolumen (Knochenresorption) dazu führen, dass sich die Form des Bereichs verändert, auf dem die herausnehmbare Prothese aufliegt. Dadurch kann die Prothese mit der Zeit weniger fest sitzen, sich beim Essen oder Sprechen bewegen, Druckstellen am Zahnfleisch verursachen oder beim Patienten ein Gefühl der Unsicherheit hervorrufen.

Einige Patienten empfinden außerdem sichtbare Klammern, insbesondere im Frontzahnbereich, als ästhetisch störend. Schwierigkeiten beim Verzehr harter Lebensmittel, das regelmäßige Herausnehmen der Prothese zur Reinigung oder die Sorge, dass sich die Prothese in sozialen Situationen bewegen könnte, können die Lebensqualität im Laufe der Zeit ebenfalls beeinträchtigen.

Keine dieser Situationen bedeutet, dass eine herausnehmbare Prothese grundsätzlich die falsche Behandlung ist. Es handelt sich um Veränderungen, die bei vielen Prothesenträgern im Laufe der Jahre auftreten können. Wenn diese Veränderungen jedoch den Alltag beeinträchtigen, kann es sinnvoll sein, gemeinsam mit dem Zahnarzt alternative Behandlungsmöglichkeiten wie implantatgetragenen festsitzenden Zahnersatz zu prüfen.

Warum ist ein ausreichendes Knochenangebot für eine Implantatbehandlung wichtig?

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Planung einer Implantatbehandlung ist die Menge und Qualität des Kieferknochens in dem Bereich, in dem das Implantat eingesetzt werden soll. Damit ein Implantat von Anfang an eine ausreichende Stabilität besitzt und über viele Jahre erfolgreich funktionieren kann, benötigt es genügend unterstützendes Knochengewebe.

Nach dem Verlust eines Zahnes beginnt der Kieferknochen, der diesen Zahn zuvor umgeben hat, im Laufe der Zeit auf natürliche Weise an Volumen zu verlieren. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass die Kaukräfte, die zuvor über die natürliche Zahnwurzel auf den Kieferknochen übertragen wurden, nicht mehr auf dieselbe Weise in diesen Bereich gelangen. Dieser als Knochenresorption bezeichnete Prozess kann fortschreiten, sodass der Kieferknochen im zahnlosen Bereich sowohl an Breite als auch an Höhe verliert.

Dieser Knochenverlust kann bei Patienten, die seit vielen Jahren herausnehmbare Teil oder Vollprothesen tragen, stärker ausgeprägt sein. Ein Verlust von Kieferknochen bedeutet jedoch nicht automatisch, dass keine Implantate eingesetzt werden können. Entscheidend ist eine genaue Beurteilung der vorhandenen Knochenstruktur und gegebenenfalls der Wiederaufbau fehlenden Knochengewebes vor der Implantation oder gleichzeitig mit dem Einsetzen der Implantate.

Zu diesem Zweck können bei manchen Patienten weiterführende chirurgische Verfahren wie ein Knochenaufbau bzw. eine Knochentransplantation eingesetzt werden. Insbesondere im hinteren Bereich des Oberkiefers kann nach Zahnverlust die vorhandene Knochenhöhe abnehmen, während sich die Kieferhöhle in Richtung des betroffenen Bereichs ausdehnt. Dadurch kann für das Einsetzen eines Implantats nicht genügend Knochenhöhe vorhanden sein. Bei geeigneten Patienten kann in solchen Fällen durch einen Sinuslift das für die Implantation erforderliche Knochenvolumen geschaffen werden.

Natürlich sind Knochenaufbau oder Sinuslift nicht bei jedem Implantatpatienten erforderlich. Entscheidend ist auch hier die individuelle Implantatplanung. Das vorhandene Knochenvolumen und die Knochenstruktur, die geplanten Implantatpositionen sowie die Anforderungen des später darauf befestigten festsitzenden Zahnersatzes müssen gemeinsam beurteilt werden.

Aus diesem Grund ist neben der klinischen Untersuchung vor einer Implantatbehandlung in entsprechenden Fällen auch die Beurteilung des Kieferknochens mittels dreidimensionaler dentaler Tomographie (CBCT/DVT) von großer Bedeutung. Dadurch können wir nicht nur die Frage beantworten: „Ist genügend Knochen vorhanden, um ein Implantat einzusetzen?“, sondern vor allem die wesentlich wichtigere Frage: „Ist ausreichend geeigneter Knochen vorhanden, um die Implantate an den richtigen Positionen einzusetzen, damit sie den geplanten festsitzenden Zahnersatz über viele Jahre tragen können?“

Bei einer erfolgreichen Implantatbehandlung geht es nicht einfach darum, ein Implantat dort einzusetzen, wo Knochen vorhanden ist. Das eigentliche Ziel besteht darin, die Implantate in Positionen zu planen, die den ästhetischen, funktionellen und biomechanischen Anforderungen des späteren festsitzenden Zahnersatzes entsprechen.

Was sind die Unterschiede zwischen herausnehmbaren Prothesen und implantatgetragenem festsitzendem Zahnersatz?

Bei der Entscheidung zwischen einer herausnehmbaren Prothese und einem implantatgetragenen festsitzenden Zahnersatz sollten nicht nur die Behandlungskosten oder die Behandlungsdauer berücksichtigt werden. Auch der Komfort im Alltag, die Kaufunktion, ästhetische Erwartungen, der Pflegeaufwand und die langfristigen Nutzungseigenschaften sollten gemeinsam beurteilt werden.

Stabilität und Tragekomfort: Einer der wichtigsten Vorteile implantatgetragener festsitzender Versorgungen besteht darin, dass sie fest im Mund verankert sind. Beim Essen oder Sprechen ist normalerweise nicht zu erwarten, dass sich der Zahnersatz bewegt oder löst. Herausnehmbare Teilprothesen können dagegen selbst bei erfolgreicher Planung und Herstellung sowohl von den verbliebenen natürlichen Zähnen als auch vom Weichgewebe in den zahnlosen Bereichen abgestützt werden. Veränderungen des Kieferknochens und der Weichgewebe im Laufe der Jahre können deshalb den Sitz und die Stabilität der Prothese beeinflussen.

Erhalt des Kieferknochens: Nach dem Verlust natürlicher Zähne kann es in zahnlosen Bereichen im Laufe der Zeit zu Knochenresorption kommen. Implantate übertragen einen Teil der beim Kauen entstehenden Kräfte direkt auf den Kieferknochen und sorgen dadurch für eine funktionelle Belastung des Knochens rund um das Implantat. Bei herausnehmbaren Prothesen unterscheiden sich die Kraftübertragung und die Belastung des Knochens. Daher sollten Implantate nicht als vollständiger Ersatz für die biologische Wirkung natürlicher Zahnwurzeln oder als Methode betrachtet werden, die Knochenabbau vollständig verhindert. Richtiger ist es, sie als einen wichtigen Faktor zu betrachten, der zum Erhalt des Knochens rund um die Implantate beitragen kann.

Pflege und Mundhygiene: Herausnehmbare Prothesen müssen für die tägliche Reinigung aus dem Mund genommen werden. Darüber hinaus können Veränderungen des Mundgewebes im Laufe der Zeit Anpassungen, Unterfütterungen oder einen Austausch der Prothese erforderlich machen. Implantatgetragener festsitzender Zahnersatz wird dagegen vom Patienten nicht herausgenommen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Pflege weniger wichtig ist. Eine regelmäßige Reinigung der Implantate und des festsitzenden Zahnersatzes, die Verwendung geeigneter Hilfsmittel zur Zahnzwischenraumreinigung sowie professionelle Kontrollen in empfohlenen Abständen sind für den langfristigen Erfolg äußerst wichtig.

Ästhetik: Heute können sowohl mit herausnehmbaren als auch mit implantatgetragenen Versorgungen sehr gute ästhetische Ergebnisse erzielt werden. Das Fehlen sichtbarer Klammern oder anderer Verbindungselemente einer herausnehmbaren Prothese sowie der feste Sitz des Zahnersatzes können manchen Patienten jedoch ein natürlicheres Aussehen und Gefühl vermitteln. Das endgültige ästhetische Ergebnis sollte unter Berücksichtigung der vorhandenen Zähne, der Lippenunterstützung, des Ausmaßes von Knochen und Zahnfleischverlust, der Lachlinie und der persönlichen Erwartungen beurteilt werden.

Langfristige Nutzung: Sorgfältig geplante und regelmäßig kontrollierte Zahnimplantate können über viele Jahre erfolgreich funktionieren. Eine Implantatbehandlung sollte jedoch nicht als eine Versorgung betrachtet werden, die „ein Leben lang ohne jegliche Pflege hält“. Die Lebensdauer des Implantats selbst und die des darauf befestigten Zahnersatzes können unterschiedlich sein. Im Laufe der Jahre können einzelne Bestandteile der prothetischen Versorgung gewartet, repariert oder ersetzt werden müssen. Ebenso können herausnehmbare Prothesen aufgrund von Veränderungen des Mundgewebes regelmäßig angepasst oder erneuert werden müssen.

Letztendlich gibt es auf die Frage „Was ist besser: eine herausnehmbare Prothese oder ein implantatgetragener festsitzender Zahnersatz?“ keine allgemeingültige Antwort. Beide Behandlungsmöglichkeiten haben in der modernen Prothetik bestimmte Indikationen und Einsatzbereiche. Entscheidend ist, den Zustand der vorhandenen Zähne, den Kieferknochen, die Zahnfleischgesundheit, die Mundhygiene, den allgemeinen Gesundheitszustand, die ästhetischen und funktionellen Erwartungen sowie den Lebensstil des Patienten gemeinsam zu beurteilen.

Aus diesem Grund lautet für mich die entscheidende Frage nicht „Welche Prothese ist besser?“, sondern „Welche Behandlung ist für diesen Patienten die richtige?“

Fazit: Nicht die beste Behandlung, sondern die richtige Behandlung für Sie

Am Ende dieses zweiteiligen Artikels, den ich im Namen von ETH Dental verfasst habe, ist die zentrale Botschaft eigentlich ganz einfach: Auf die Frage „Herausnehmbare Prothese oder implantatgetragener festsitzender Zahnersatz?“ gibt es keine Antwort, die für jeden Patienten gleichermaßen gilt.

Während eine herausnehmbare Prothese für manche Patienten eine geeignete und erfolgreiche Behandlungsmöglichkeit sein kann, kann bei einem anderen Patienten, der die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, ein implantatgetragener festsitzender Zahnersatz hinsichtlich Kauen, Sprechen, Ästhetik, Komfort und Lebensqualität die deutlich passendere Wahl sein.

Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, Ihre Behandlungsentscheidung nicht nur anhand Ihrer heutigen Situation zu treffen, sondern auch darüber nachzudenken, wie Sie in den kommenden Jahren essen, sprechen und lächeln möchten und welche Lebensqualität Sie sich wünschen.

Und vielleicht lässt sich der gesamte Artikel in einem einzigen Satz zusammenfassen:

Die Philosophie, die wir als Team der ETH Dental Clinic vertreten, lautet: Es gibt nicht die eine beste Prothese. Entscheidend sind ein sorgfältig untersuchter Patient und eine individuell für diesen Patienten richtig geplante Behandlung.

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